Anmeldung

Abbrechen

Bitte geben Sie Ihre Daten ein um fortzufahren.

   Passwort vergessen?

Neukunde? Erstellen Sie ein Konto.

Deutsch / EUR Startseite
Lade...

Mit der eigenen Webseite Geld verdienen: Affiliate-Marketing

26.06.2018 - Gut zu wissen

Eine Homepage ist für Unternehmen jeder Größenordnung inzwischen unabdingbar. Aber auch immer mehr Privatpersonen betreiben eine eigene Webseite, auf der sie ihr Hobby präsentieren, sich mit Gleichgesinnten austauschen oder anderen ihr Expertenwissen zur Verfügung stellen. Vor allem für Privatpersonen gibt es einige Möglichkeiten, mit sogenannten Affiliate-Programmen über die eigene Webseite Geld zu verdienen. Mit der Platzierung von Werbebotschaften von Unternehmen auf Ihrer Seite, die auf deren Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen, können Sie Ihr Konto aufbessern ohne selbst aktiv zu werden.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um mit einer Webseite Geld zu verdienen, sollten Sie selbst Webmaster sein und jederzeit zur Durchführung von Änderungen Zugriff auf die Seite haben. Wichtig ist, dass Sie ein gültiges Impressum auf Ihrer Seite haben, das die Kontaktaufnahme mit Ihnen ermöglicht. Je mehr Besucher Ihre Webseite zählt, umso einfacher lässt sich mit ihr Geld verdienen. Als Richtwert sollten sich mindestens 50 Besucher pro Tag für Ihre Seite interessieren. Wenn Sie erst noch eine Seite erstellen müssen, achten Sie unbedingt auf einen ausdrucksstarken Domainnamen, da dieser als Visitenkarte Ihrer Seite fungiert und den Besuchern im besten Fall deutlich signalisiert, was sie auf dieser Seite erwartet. Auch bei der Wahl der Domainendung sollten Sie ein paar Dinge beachten. Genau wie der Name sollte auch die Endung der Domain thematisch zu Ihrem Auftritt passen und Seriosität vermitteln.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing?

Affiliate-Programme sind Partnerprogramme, die werbetreibende Unternehmen im Internet anbieten, um ihre Produkte oder Dienstleistungen von Vertriebspartnern (Affiliates) in Form von Werbelinks, Bannern oder anderen Werbemitteln bewerben zu lassen. Zur Bewerbung stellt der Affiliate Werbeplätze auf der eigenen Webseite zur Verfügung und erhält hierfür eine Provision.

Affiliate Marketing funktioniert am besten, wenn die Affiliate-Links gut zur eigenen Webseite passen. Vor allem produktbezogene Webseiten eignen sich für Affiliate-Marketing. Eine erfolgversprechende Vertriebsstrategie ist es , einen potenziellen Kunden immer dort abholen, wo er steht. Anstatt den Lesern irgendetwas verkaufen zu wollen, sollten ihre Bedürfnisse an erster Stelle stehen. Finden Sie heraus, mit welchen Absichten und Wünschen Besucher auf Ihre Webseite kommen. Mithilfe eines Analysetools wie beispielsweise Google Analytics können hilfreiche Statistiken zum Verhalten der Webseitenbesucher erstellt werden. Vor allem die Keywords, nach denen Nutzer suchen, bevor Sie auf ihre Webseite kommen, lassen Rückschlüsse auf deren Bedürfnisse zu.

Wie findet man ein passendes Partnerprogramm? Sehr beliebt und vor allem für Anfänger geeignet sind sogenannte Affiliate-Netzwerke wie Belboon, Affilinet oder Zanox, die hunderte verschiedene Partnerprogramme anbieten. Auf diesen Plattformen können sich Händler und Affiliates anmelden und so zueinander finden. Wenn Sie einem solchen Netzwerk beitreten, erhalten Sie einen Login und Zugriff auf sämtliche Programme, an denen Sie parallel teilnehmen können. Außerdem können Sie sich im Netz selbst auf die Suche nach einzelnen Partnerprogramme machen, die thematisch zu Ihrer Webseite passen. Solche Inhouse-Partnerprogramme, die von den Händlern selbst verwaltet werden, sind oft exklusiver und damit attraktiver. Mit dem dd24 Affiliate-Programm zum Beispiel erhalten Sie 15 % Provision pro Domainregistrierung.

Welche Werbemöglichkeiten gibt es?

Die populärsten Möglichkeiten, mit denen man als Teilnehmer an einem Affiliate-Programm relativ einfach und schnell Geld verdienen kann, sind Textlinks oder grafische Werbebanner.

  • Textlinks
    Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Textlinks um einen Text, der mit einem Werbelink versehen ist. Ein klassischer Textlink ist ein Querverweis aus dem Text einer Internetseite auf eine andere Webseite. Diese wird über das Anklicken des Links aufgerufen. Wörter oder Wortkombinationen, die mit einem Textlink hinterlegt sind, heben sich farblich vom restlichen Text ab und sind häufig auch durch Unterstreichen gekennzeichnet. Eine besondere Form des Textlinks ist die sogenannte InText-Werbung. Dabei werden innerhalb eines Textes einzelne Wörter oder Passagen unterstrichen und mit einem Werbelink versehen. Wird die Maus über eines der markierten Wörter bewegt, öffnet sich ein kleines Werbefenster, das bei Interesse angeklickt werden kann.

    Im besten Fall passen die Werbebotschaften natürlich thematisch zum Inhalt Ihrer Seite. Ein starker Bezug zwischen Werbebotschaft und Seiteninhalt kann sich äußerst positiv auf die Klickrate auswirken. In der Regel empfinden User Textlinks, verglichen mit Banner- oder PopUp-Werbung als weniger störend, da die Entscheidung für die Anzeige einer Werbebotschaft selbst getroffen werden kann. Textlinks eignen sich sehr gut als Werbeform für Webseiten mit vielen Textinhalten, wie zum Beispiel Blogs oder Foren.
  • Grafikbanner
    Bannerwerbung ist eine beliebte Werbeform und ansprechende Grafikbanner sind auf den Werbeflächen vieler Webseiten zu finden. Sie werden meist im oberen oder seitlichen Teil einer Webseite platziert. Die gängigsten Formate sind Skyscraper, Wallpaper oder Rectangle. Noch vor einigen Jahren bestand Bannerwerbung hauptsächlich aus Text und Bildern. Heute sind der Gestaltung kaum noch Grenzen gesetzt. Animationen, Sound und Videos können problemlos eingebunden werden. Werbebanner sind in der Regel mit einem sogenannten Banner-Link versehen, der den Nutzer durch einen Klick auf die Homepage des werbenden Unternehmens weiterleitet.

  • PopUps
    PopUps oder Layer sind Banner, die einmalig beim Aufruf einer Webseite erscheinen. Sie sind ein relativ effektives Werbemittel, denn es tauchen unerwartet weitere Fenster im Sichtfeld der Leser auf, die von diesem garantiert beachtet werden. Hier kann eine Werbebotschaft integriert werden, die den User über Produkte und Dienstleistungen eines Händlers informiert. Allerdings wird diese Form der Werbung zum Teil als penetrant empfunden und deswegen im Browser deaktiviert. Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen, können auch PopUnder verwendet werden. Diese überlagern nicht wie PopUps die Hauptseite, sondern werden erst sichtbar, wenn die Hauptseite geschlossen wurde.

Alle Werbeformen haben den Vorteil, dass sämtliche Prozesse völlig automatisiert im Hintergrund ablaufen und von Ihnen als Webseitenbetreiber keine aktive Beteiligung erforderlich ist. Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass möglichst viele interessierte Besucher Ihre Webseite besuchen.

Die gängigsten Vergütungsmodelle

Die Vergütung richtet sich nach der im Partnerprogramm hinterlegten Vergütungsart. Zu den gängigsten Abrechnungsformen für die Einblendung der Werbebotschaften von Partnern auf Ihrer Webseite gehören der „Cost per Click“ der „Cost per Lead“ und der „Cost per Sale“.

  • Cost per Click (CPC): Bei diesem Abrechnungsmodell erhält der Affiliate eine Vergütung, sobald ein Interessent auf seinen Affiliate-Link bzw. auf seine Werbeanzeige klickt und dadurch auf die Seite des Händlers weitergeleitet wird.
  • Cost per Lead (CPL): Der Vertriebspartner erhält bei dieser Vergütungsart nur dann eine Provision, wenn eine vorher festgelegte Handlung erfolgreich durchgeführt wurde. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine Newsletter-Anmeldung oder das Herunterladen einer Datei handeln.
  • Cost per Sale (CPS): Bei dieser Vergütungsform erhält der Affiliate nur dann eine Provision, wenn ein Kunde über seinen Affiliate-Link tatsächlich ein Produkt gekauft hat.

Muss ich als Affiliate Steuern zahlen?

Wer mit Werbung auf der eigenen Webseite Geld verdient, sollte sich, unabhängig von der Höhe der Einnahmen, mit dem Thema Steuern befassen. Denn wer in seine eigene Webseite regelmäßig Affiliate-Links einbaut, möchte Einnahmen generieren und verfolgt damit eine sogenannte Gewinnerzielungsabsicht. Diese ist, neben Selbstständigkeit, Nachhaltigkeit und der Teilnahme am Wirtschaftsverkehr ein Kriterium einer gewerblichen Tätigkeit. Sobald eines der vier genannten Kriterien erfüllt wird, muss man ein Gewerbe anmelden. Die Höhe der Einnahmen spielt dabei zunächst keine Rolle. Für die Steuerpflicht zählt allein die Absicht Gewinne zu erzielen. Bei konkreten Fragen oder Unklarheiten bezüglich der Steuerpflicht sollte man sich unbedingt an einen Steuerexperten bzw. eine Rechtsberatung wenden.