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Must-haves für eine seriöse Webseite

01.03.2019 - Gut zu wissen

Webseiten sind digitale Visitenkarten und vor allem für Unternehmen unabdingbar. Aber mit welchen Inhalten sollte man seine Seite füllen? Natürlich gibt es dafür kein Patentrezept, denn der Webseiten-Content hängt stark davon ab, um welche Art von Webseite es sich handelt – ein Onlineshop bedarf anderer Inhalte als eine klassische Webseite. Dennoch setzt sich jede Webseite aus einer Vielzahl einzelner Bausteine zusammen. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, welches die wichtigsten Elemente für eine seriöse Webseite sind und was bei Ihrem Webauftritt auf keinen Fall fehlen darf!

Professionelles Design

Einer der wichtigsten Faktoren für eine Webseite ist das Design. Ein professionelles Design sorgt für einen guten ersten Eindruck bei den Webseitenbesuchern und hat großen Einfluss auf deren Vertrauen Ihrer Seite gegenüber. Wählen Sie thematisch passende Farben und eine Typografie, die Texte gut lesbar macht. Teilen Sie Ihre Seite so auf, dass Besucher sie schnell überfliegen und dabei die wesentlichen Inhalte erkennen können. Und wählen Sie inhaltlich passende Bilder, die einen Mehrwert liefern.

Einfache Navigation

Im Zusammenhang mit dem Design steht die Webseiten-Navigation. Diese sollte einer klaren und logischen Struktur folgen und es dem Besucher so einfach wie möglich machen, zu den gesuchten Informationen zu gelangen. Die Navigation sollte intuitiv bedienbar sein; die Menüpunkte so benannt werden, dass klar ist, was sich hinter ihnen verbirgt. Auch auf den Unterseiten sollte klar zu erkennen sein, wo genau in der Seitenstruktur man sich aktuell befindet.

Fehlerfreie Inhalte

Achten Sie bei sämtlichen Texten, die Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen, auf korrekte Rechtschreibung. Mit Fehlern übersäte Texte wirken unseriös. Auch sollten Sie sicherstellen, dass Umlaute (ä, ö, ü, ß) richtig angezeigt werden. Wenn Ihre Webseite mehrsprachig ist, lassen Sie professionelle Übersetzungen anfertigen um Fehler zu vermeiden. Und denken Sie bei allen Bildern und Texten die nicht von Ihnen selbst stammen daran, die Quellen anzugeben.

Aktualität

Achten Sie darauf, Ihre Webseite regelmäßig zu aktualisieren, damit alle Inhalte immer auf dem neusten Stand sind. Das betrifft vor allem Adress- und Datumsangaben. Kontrollieren Sie zudem regelmäßig ausgehende Links. Ungültige Links sind ein Hinweis darauf, dass eine Webseite nicht regelmäßig überarbeitet wird.

Kontaktmöglichkeit

Ermöglichen Sie es Ihren Besuchern, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Integrieren Sie Kontaktinformationen gut sichtbar in der Seitennavigation, damit man nicht lange danach suchen muss. Die Kontaktseite selbst sollte, neben einer E-Mail-Adresse oder einem E-Mail Formular, eine Postanschrift und eine Telefonnummer enthalten. Zudem stärkt die Nennung persönlicher Ansprechpartner die Seriosität und Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens.

Social Media

Neben Ihrer Webseite sollten Sie unbedingt in den sozialen Netzwerken aktiv sein! Genau wie Ihre Homepage verlangen auch Ihre Social Media-Präsenzen ständige Pflege um immer auf dem neusten Stand zu sein. Mit regelmäßigen Beiträgen und Aktionen zeigen Sie Präsenz und gewinnen so das Vertrauen und Interesse der Besucher. Natürlich müssen Ihre Homepage und Ihre Social Media-Kanäle durch Verlinkungen miteinander in Verbindung stehen. Integrieren Sie Social Media-Buttons beispielsweise im Footer Ihrer Webseite, oder Social Share-Buttons am Ende von News-Artikeln und verweisen Sie in Ihren Social Media-Posts wiederum auf Ihre Homepage.

Bewertungen und Referenzen

Vor allem für Online-Shops ist eine Bewertungsfunktion sehr wichtig. Kunden recherchieren vor einem Kauf und informieren sich über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Kommt ein Kunde auf Ihre Website und sieht dort gute Bewertungen, schafft das Vertrauen und trägt zur Kundenzufriedenheit bei, da Informationen aus bereits vorhandenen Bewertungen dem Kunden dienlich sein können. Mit kurzen bebilderten Fallstudien können Sie Webseitenbesuchern und potenziellen Kunden einen Einblick in Ihre Arbeit ermöglichen und Ihre Herangehensweise an Projekte darlegen. Diese Form der Referenz bietet sich vor allem für Dienstleister an, die keine physischen Produkte anbieten.

Gesetzliche Bestimmungen

Neben den oben genannten Elementen müssen private und kommerzielle Seiten, die in Deutschland betrieben werden, bestimmte Pflichtangaben aufweisen. Je nach Art und Zweck der Seite gehören dazu Impressum, AGB, Datenschutzerklärung, Umsatzsteuernummer, Gerichtsstand, Registriernummer und –ort (z.B. bei eingetragenen Vereinen) sowie gegebenenfalls Bankverbindungsdaten. Anhand des Impressums sollte ermittelt werden können, wer hinter der Seite und deren Inhalten steht. Nach dem Telemediengesetz (§5) muss ein Impressum für kommerzielle Anbieter die folgenden Angaben beinhalten:

  • Name und Anschrift, bei juristischen Personen zusätzlich die Rechtsform (z.B. GmbH oder AG)
  • Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation ermöglichen
  • Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde
  • Handels-, Vereins-, Partnerschafts- bzw. Genossenschaftsregisternummer
  • Umsatzsteueridentifikationsnummer (falls vorhanden)

Selbst wenn die AGB und Datenschutzerklärung nur selten gelesen werden: Einer Webseite bei der diese Dokumente fehlen ist grundsätzlich zu misstrauen. Diese regeln die Rechte von Webseitenbesitzer und -besuchern und den Umgang mit den übermittelten Daten.