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Social Media statt Webseite?

20.11.2018 - Gut zu wissen

Warum Sie nicht nur auf soziale Medien setzen sollten

Bundeskanzlerin Angela Merkel tut es. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau tut es auch, genauso wie Taylor Swift und Justin Bieber. Sie alle präsentieren sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Youtube, Instagram und Co. Neben Politikern und Prominenten sind auch Organisationen und Unternehmen zahlreich auf Social Media-Kanälen vertreten, um Fans, Follower, Likes und Shares zu sammeln. Auch domaindiscount24 betreibt einen Twitter- und Facebook-Kanal. Im Social Media-Zeitalter tritt die Bedeutung von Webseiten scheinbar zunehmend in den Hintergrund. Doch kann der eigene Webauftritt im Vergleich zu Social Media-Seiten bei Kriterien wie Informationsgehalt, Zielgruppen-Ausrichtung, Datensicherheit und SEO punkten. Social Media-Präsenzen sollten keine Konkurrenz oder Alternative zur eigenen Webseite sein, sondern effektiv mit dieser verknüpft werden, um die Besucherzahlen der eigenen Seite zu steigern.

Thumbs up Icon

Design, Inhalte und Funktionalität Ihrer Webseite bestimmen Sie selbst

Eine eigene Webseite steht gleichzeitig für mehr Kontrolle und mehr Freiheit in der Internet-Kommunikation: Im Gegensatz zu vorgegebenen Social Media-Templates bietet die eigene Seite völlige Gestaltungsfreiheit. Sie können Farben, Layout, Struktur, Navigation, Inhalte und Funktionalität selbst bestimmen. Insbesondere entscheiden Sie über die Art, Form und den Umfang der Inhalte, ohne sich an Begrenzungen wie z.B. Textlänge, Bildgröße oder Videodateiformat halten zu müssen.

Hierbei treten Sie anders als bei vielen Social Media-Kanälen nicht Ihre Rechte an hochgeladenen Texten, Bildern und Videos an den Drittanbieter ab. Auch lässt sich Ihre Webseite jederzeit um für Sie wichtige Funktionen wie einen E-Commerce-Shop oder einen Kundenchat erweitern, ohne dass Sie auf die Einführung dieser durch das Social Media-Netzwerk warten müssen. Gleiches gilt für die Menge der Inhalte – Sie können jederzeit neue Seiten hinzufügen, dem Umfang Ihrer Seite sind keine Grenzen gesetzt. Website Builder und Content-Management-Systeme ermöglichen es jedem, auch bei fehlenden Vorkenntnissen zügig eine gute Webseite zu erstellen.

Eigene Webseite erstellen
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Ihre Webseite ermöglicht einen direkten Zugang zu Ihrer Zielgruppe

Setzen Sie auf eine reine Social Media-Präsenz, so werden Internetnutzer, die nicht beim jeweiligen Social Media-Netzwerk angemeldet sind, unter Umständen ausgeschlossen: Ohne Login erhalten sie etwa keinen uneingeschränkten Zugriff auf Ihre Präsenz wie z.B. bei Pinterest oder können nicht alle Funktionen nutzen wie z.B. die Kommentare bei Facebook. Auf Ihrer Webseite können Sie Usern Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten wie Chat, Kontaktformular, verschiedene Kontaktadressen und Kommentarfunktion nach Ihren Vorstellungen anbieten.

Eine Änderung des Algorithmus in sozialen Medien kann gravierende Auswirkungen auf das Erreichen Ihrer Zielgruppe haben. Für Unternehmen ist es beispielsweise seit Anfang 2018 schwieriger im Newsfeed von Facebook-Nutzern zu erscheinen, da das Netzwerk seither Inhalte von Freunden und Familie sowie Inhalte, die Interaktionen begünstigen, bevorzugt anzeigt. Generell gehen neue Inhalte in sozialen Netzwerken angesichts der Vielzahl der angebotenen Informationen schneller unter – auf einer Webseite können wichtige Infos stattdessen dauerhaft hervorgehoben werden.

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Webseiten punkten auch bei Kontinuität und Datensicherheit

Wer garantiert Ihnen, dass ein Social Media-Netzwerk nicht irgendwann in Ihrer Zielgruppe unbeliebt oder gar völlig eingestellt wird? Im Oktober gab Google bekannt, dass Google+ im August 2019 eingestellt wird. Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass im März 2018 eine Sicherheitslücke bei Google+ aufgedeckt und behoben wurde; demnach konnten Apps über die API unberechtigt Zugriff auf nicht-öffentliche Profilinformationen wie Name, E-Mail-Adresse, Beruf, Geschlecht und Alter erhalten. Kurz zuvor hatte Facebook bekannt gegeben, dass 50 Mio. Nutzer-Konten von einem Hackerangriff betroffen waren.

Auch die Erreichbarkeit Ihrer Inhalte im Internet spielt eine Rolle. Als Teil eines Social Media-Netzwerks sind Sie abhängig vom Betreiber und seiner Informationspolitik, was Störungen und Wartungen betrifft; gegebenenfalls sind Ihre Inhalte über längere Zeit offline, ohne dass Sie Einfluss nehmen können. Betreiben Sie Ihre eigene Webseite, so entscheiden Sie selbst darüber, wie und wo Ihre Inhalte und Daten gespeichert und gesichert werden, indem Sie etwa einen Anbieter mit Rechenzentrum in Deutschland auswählen, der den hier geltenden Vorgaben zur Datensicherheit folgt. Auch ein Umzug Ihrer Webseite zu einem neuen Provider oder einer neuen Domain ist jederzeit möglich, ohne dass Sie die Besucher Ihrer Seite verlieren müssen. Ihre Follower und Fans müssten Sie erst überzeugen, Ihnen auf eine andere soziale Plattform zu folgen.

Eine Webseite fördert Ihr Image und Ihre Auffindbarkeit im Netz

Die eigene Webseite kann das Image von Unternehmen und Privatpersonen, die Inhalte online verbreiten möchten, erheblich beeinflussen. Bei einer gut gestalteten, technisch einwandfreien und mobil erreichbaren Webseite mit SEO-freundlichen Inhalten sollte einer Wahrnehmung als modern, seriös und professionell durch die User sowie einem guten Ranking in Suchmaschinen nicht viel im Wege stehen. Liefert das Ergebnis einer Google-Suche den Link zu Ihrer eigenen Webseite, so profitieren Sie selbst davon und nicht das soziale Netzwerk als Drittanbieter.

Social Media statt Webseite? Webseite UND Social Media!

Die sozialen Medien kennzeichnet insbesondere der direkte und schnelle Kontakt zu wiederkehrenden Nutzern bzw. Kunden und Interessenten. Sie bieten zudem die Möglichkeit, die Menschen hinter einer Firma, einem Produkt oder einem Informationsangebot im Web vorzustellen und können so ein positives Image nachhaltig unterstützen. Soziale Medien fördern den Dialog über Wege wie Teilen, Liken, Kommentieren und Verlinken und können so dafür sorgen, dass Ihre Angebote sich fast wie von selbst herumsprechen und an Bekanntheit gewinnen. Voraussetzung ist, dass Sie regelmäßig hochwertige Inhalte liefern; Zeit und Ressourcen, die hierfür aufgewendet werden müssen, sollten also nicht unterschätzt werden – der Social Media-Erfolg ist kein Selbstläufer.

Social Media-Talk
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Die Antwort auf die Frage nach „Social Media statt Webseite?“ sollte dennoch lauten: „Webseite UND Social Media!“ Soziale Medien sind optimal, um einen Erstkontakt mit Interessenten herzustellen oder von überzeugten Nutzern weiterempfohlen zu werden. Doch erst die eigene Webseite liefert ein vollständiges, dauerhaft präsentes Bild Ihrer Angebote, seien es Informationen oder Produkte. Richten Sie die eigene Webseite als Ihre zentrale Anlaufstelle im Internet ein und nutzen sie Social Media vor allem, um den Traffic Ihrer Webseite zu erhöhen. Weisen Sie umgekehrt Ihre Webseiten-Besucher auf Ihre Social Media-Präsenzen hin, damit diese Sie dort finden, Ihre Bekanntheit im Social Web steigern und Sie weiterempfehlen können. So werden Webseite und Social Media-Präsenzen zum Win/Win-Team für Ihren Online-Erfolg.

Tipps für die Verknüpfung von Webseite und Social Media:

  • Social Media-Profile gut sichtbar auf der Webseite verlinken, z.B. auf jeder Seite in der Seitenspalte oder im Footer
  • Ggf. Share-Buttons auf der Webseite einbauen (Datenschutz beachten!)
  • Webseite prominent im Social Media-Profil verlinken
  • Auch in Social Media-Beiträgen hochwertigen Content liefern
  • In Social Media-Posts auf die Website weiter verweisen
  • Netzwerken, indem Sie auch andere liken und deren Beiträge teilen
  • Besondere Aktionen wie Gewinnspiele in Social Media nutzen, um den Website-Traffic zu erhöhen
  • Website-Analysetool für die Erfolgsmessung und Weiterentwicklung der Social Media-Kommunikation nutzen